Brisantes Derby bei SVTO II

Wattenbek kommt in die KSV-Halle

Neumünster – In den Handball-Oberligen steht wieder einmal ein interessantes Spielwochenende bevor. Die Männer der SG Wift werden morgen ab 18 Uhr vor heimischem Publikum in der KSV-Halle alles daransetzen, gegen den VfL Bad Schwartau II zwei Pluspunkte einzufahren. Bei den Frauen steht am Sonntag um 16.30 Uhr (ebenfalls in der KSV-Halle) das Derby zwischen zwei alten Bekannten, der SVTO Neumünster II und dem TSV Wattenbek, auf dem Programm. Die personelle Besetzung in beiden Teams verspricht eine zusätzliche Brisanz.
SVTO Neumünster II – TSV Wattenbek.

Beide Teams kennen sich bereits seit Jahren aus unteren Ligen (die Einheimischen traten noch bis vor kurzem als „MTSV Olympia II“ an) und treffen nicht zum ersten Mal in einem Derby aufeinander – das macht es aber noch lange nicht uninteressant.

Für die SVTO II beginnt eine neue Ära, denn Spielmacherin Kathrin Bahnsen wird ab sofort die eigene „Erste“ in der Regionalliga beim Kampf um den Klassenerhalt unterstützen (siehe obenstehende Vorschau). „Das trifft uns hart, aber wir müssen und werden versuchen, das mit mannschaftlicher Geschlossenheit zu kompensieren“, gibt SVTO II-Trainer Thorsten Möller zu Protokoll. Bei passender Gelegenheit soll sein Team im Gegenzug von Svenja Hollerbuhl, Natalie Tonn oder Sandra Vollstedt unterstützt werden.

„Wir müssen einfach abwarten, wie sich das ohne Bahnsen entwickelt. Aber wir können mit Sicherheit auch ohne sie eine sportlich gute Antwort geben. Ich sehe uns im Derby gegen Wattenbek nicht chancenlos“, bleibt Möller optimistisch.

Auch Wattenbek hat sich schon auf die spannende Begegnung vorbereitet. „Wir wollen das Ganze anständig über die Bühne bringen“, erklärt Co-Trainerin Iris Ebert-Nicol. Der 23:20-Sieg über den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter Bredstedter TSV in der vergangenen Woche hat für einen zusätzlichen Motivationsschub bei den Wattenbekerinnen gesorgt. Das Derby kann also kommen!

Es fehlen: bei der SVTO II: Währer (Langzeitverletzt), Rusch (Aufbautraining) – bei Wattenbek: Plambeck, Potratz (beide langzeitverletzt), Ziller (Schulterverletzung), Krüger (verletzt), Jessulat, Pries (beide Einsatz fraglich).

[Quelle: Holsteinischer Courier vom 14.11.2008]